HOWL - the new film about Ginsberg

Das Sundance Filmfestival eröffnete heuer mit HOWL- einem Film über den amerikanischen Dichter Allen Ginsberg von  Rob Epstein und Jeffrey Friedman. Der Film handelt über den Dichter Allen Ginsberg, der 1955 versuchte, sein Gedicht HOWL zu veröffentichen.

 

Verleger Lawrence Ferlinghetti ging für Howl ins Gefängnis, weil im Gedicht die Worte Schwanz, Arsch und Möse vorkamen. Der Prozess wurde zum nationalen Medienereignis. Nun sorgt der Film HOWL in den USA und bei der Berlinale für Kontroversen.
Besonders der Versuch, die Gedichtrezitation mit  3D-Compureranimationen zu bebildern, führte bei manchen Kritikern in deutschen Landen zu Unmut und trug dem Film den Vorwurf des Kitsches ein. Dabei krallt man sich an Details fest, und der eigentliche Wert des Filmes wird außer Acht gelassen. Ganz abgesehen davon: Wir Kunstschaffende wissen meistens im voraus, was die Herren Feuilletonisten sehen, lesen oder hören wollen. Diesem Clubzwang nicht zu entsprechen, ist oft ein bewußter Vorgang. Die Süddeutsche und Der Spiegel beurteilten den Film positiv, die New York Times ebenso. In den USA entzündete sich die Debatte rund um den Hauptdarsteller. In der Hauptrolle des jungen Allen Ginsberg zu sehen ist James Franco.